Was ich will

ENTREE (Randdaten zum Buch-Vorhaben):

Der Roman – das soll erwähnt sein – entstand im Zeitraum von zwei Jahren als „iPad-Roman“ – geschrieben also dieser gänzlich, durch das Tippen mit einem Finger auf oder in dieses Medium. Da er es folglich immer dabei hatte, konnte der Autor unmittelbare Emotionen und Regungen einfangen – und im Text (genauso unmittelbar) einfließen lassen – die bei den Ur-Momenten seiner Begegnungen mit Menschen und Dingen, fühlbar, in seinem Gemüt, hochstiegen beziehungsweise niedersanken. Dieser Zustand des Unmittelbaren ist Boden und Nahrung für seine auf diese Weise entstandene eigenwillige/eigensinnige Sprache, auch in Rhythmus und Ton.

„GRANATAPFEL_©-(copyright)-INNENLEBEN“

Genre: Werdung-Roman

Geplanter Umfang: ca. 250 Normseiten

Zustand: Manuskript grundsätzlich fertig – wird gerade lektoriert.

Geplante Fertigstellung: September dieses Jahres 2019

Ivo Rossi Sief (Ivo R Sief-Røten) (Curriculum Vitae: https://de.wikipedia.org/wiki/Ivo_Rossi_Sief) – am 21.06.2019

INHALTSANGABE / EXPOSÉ:

Im Roman lässt der Autor seinen Protagonisten, „der“ wohl seine Anima darstellt (diese als „Figur“ so gewählt, als stehe sie sinnbildlich für jeden von uns in der Raum-Welt) von Geburt an Menschen und Dinge begegnen, Konfrontationen erfahren, somit Situationen meistern, oder auch nicht. Der Autor beschreibt/umschreibt aus der Optik der seelischen Ebene also alles, was auf dieser Welt eine “Werdung“ ergibt, eine solche ausmacht. Für jeden von uns, jeweils.

Im Roman geht es (über ganz persönliche Erfahrungen empfunden), um das, was an allen Wällen unerträglich ist.

Es geht auch und vor allem um das Weggehen und um das Ankommen, um ein Heimatfinden und das Heimischwerden, um ein Nachdenken über Heimat, weil es – immer – um (ein) Herkommen geht.

Es geht also auch, nein primär, um Akzeptanz, also um das Recht auf Eigenwilligkeit und Eigensinn, letztendlich das Recht auf Individualität.

Es geht somit um Existenz … und um Behausbarkeit.

Heimat … ist dort, wo man Warmherzigkeit findet – und dieser auch begegnet.

In „Granatapfel“ schreibt der Autor – sehr wohl auch – über Hetze und das gehetzt werden. Das, so wie er es sieht, gilt für viele, wenn nicht für (fast) alle – und ist fast unerträglich geworden, in dieser Zeit.

Auch das will er in diesem Buch beschreiben. In Form und Tempo.

Der Protagonist – hier im Roman – sagt, dass ein Zustand von Vergnügung sich nur empfinden und also beschreiben lässt, wenn das Gefühl nicht mehr da ist, beherrscht zu werden. Diese Aussage wird mit Formen und farbigsten Nuancierungen ausgelotet.

Dann legen sich wieder Grautöne bis hin zu tiefstem Schwarz wie eine Folie über die Farbfluten. Weil diese als Mittel, wie in einer jeweiligen „Kommunikation vorher“, nicht mehr ausreichen.

Die Bild-Sprachsyntax wird immer wieder um mehrere Ebenen erweitert.

Einen existentiellen Lyrismus, in etwa nach der Kunstauffassung Jean Cocteaus, lässt der Autor seinen Protagonisten ausleben. Wenn er etwas fröhliche Leichtigkeit findet, ist diese Ausdruck einer Identifikation mit jener Philosophie Jean Cocteaus, die besagte, dass es in der Kunst „keine andere Ebene gibt, als die der Liebe“.

Sozialkritisch sind alle die Bilder-in-Sprache im Roman als Spiegelbilder einer inneren Erregtheit zu Verstehen.

Als Signale der Hoffnung, vor dem düsteren Hintergrund einer zunehmenden seelischen Vereinsamung und Verarmung.

Der Autor will Wirkungen erzielen, die betroffen machen wollen. Entscheidend ist, dass die gefühlsmäßige Erregung auf den Leser übergeht, diese ihn emotional berührt – die Zartheit, das filigrane Nebeneinander und die Ineinander-Verschachtelung.

Es geschieht alles in einer ganz persönlichen Stimmung; mit dem Gefühl, der Protagonist würde sich austoben. Im Situationen-Komplex vielschichtig, kontrastreich, gestisch – subtil strukturierend.

Die Kommunikation misst sich an der Erfahrungswirklichkeit und reift somit daran.

Der Schwerpunkt liegt nicht unbedingt im Autobiografischen: Die Molltöne wollen (ähnlich wie bei den Tieren mit ihrem Revier) das Erreichen eines höheren Reflexionsniveaus markieren. Den Leser aber daran teilhaben lassen.

Der Inhalt will zu einem Diskurs über das menschliche Sein auffordern. Dies balancierend auf den unwegsamen Klippen der zwischenmenschlichen Beziehungen und der letzten, letztendlichen, großen Fragen. Diese tastende Annäherung an die Sinnfrage beherrscht den Faden dieses „Werdung-Romans“.

Nie verleugnete der Autor aber zwischendurch aufblitzende Selbstironie und Heiterkeit.

„Das Schicksal ist blind“, sagt der Autor. Das mag stimmen, aber die Geschichte, die es schreibt und die Lebensfurchen, die es hinterlässt, wurden mit möglichst großer Sensibilität und untrüglichem Sinn für Komposition und das Wesentliche hier zu erzählen versucht. Als materielle Zeichen der Freiheit der Gedanken – zarte Sprachfehler/Sprachfelder aus einem weißen Blatt entworfen.

Ein Tagebuch im Großformat – um vom Elfenbeinturm des Autor-Künstlers auszubrechen: Um sich einzumischen, um der Realität ins Auge zu sehen.

Ein schreiben, voller Energie und so, als ob der Autor (der Protagonist) des alleinigen Gebrauchs der Sprache überdrüssig wäre, mit Zorn und Freude und seiner Meinung von der Seele. Wort und Schrift sind in der Intention nur das Bild dahinter.

In dieses Schriftfeld projiziert er – und beide also – bis zur Unkenntlichkeit zerlegte Emotionen. Als seien es – für wahr – nach außen gefallene Träume. Eine Landkarte, die eigene, die das Geschriebene überlappt.

Der Autor lässt ästhetische Gebilde zart, sensibel, kaum aufdringlich, immer poetisch entstehen. Ab und zu wirkten manche Visionen bizarr; sie lösen sich auf, und zerfallen.

Was sonst.

Manchmal.

Er verdichtet die Seelen-Lebens-Situationen oft, um sie, je weiter sie sich vom Zentrum (des Geschehens) entfernen, in einem diffusen Nebelschleier verschwinden zu lassen.

Und es gibt auch schwarze Striche (wie Spuren von Elementarteilchen auf einem Bildschirm) in seinen Sätzen.

Der Autor geht – das als Konstante – „ganz eigene Wege“; so sagte man – er tut Gratwanderungen zwischen Innen- und Außenwelt.

Er hält schöne Visionen, Träume, auch Zufälle und Graues im Leben fest.

Da-und-dort nichts als Realität.

Es ist sein Versuch, den Spannungen dabei Herr zu werden, Gegensätze auszugleichen – ein Versuch, Reflexion und sein Ursprüngliches miteinander zu verbinden.

Um vielleicht so (oder nur so, auf diese Weise) seiner Vision von Freiheit näher zu kommen.

Es ist kein leichtes Unterfangen – alles.

Denn sich vorstellen oder sehen, das ist das eigentliche Dilemma.

Dem Protagonisten hatte das alles viel gelehrt – und auch mit gesteigertem Wissen Selbstzweifel aufkommen lassen.

Er fand/findet immer neue Lösungen, absolute Ehrlichkeit ist ihm ein bedeutsames Anliegen.

Er will in der Befreiung von Vielem aus althergebrachten Begriffsbezügen tiefschürfende Gedanken um die lebendige Philosophie darlegen.

Und wo es nur geht baut er die Psyche – die Seele – in seine Aussagen mit ein. Dringt durch differenzierteste Hintergründe in tiefe Seelensphären.

Seine.

Es geht bei diesem Abenteuer „Granatapfel – Werdung Roman“ um die Erscheinung, auch um die Ausstrahlung, um den ersten Augenblick, die ersten Momente von Begegnungen, den stimmigen ersten Eindruck, den Urzustand der Begegnungen, wo noch kein Wort gefallen und doch schon alles gesagt ist. In diesem Zustand länger zu verweilen ist die Absicht der künstlerischen Geste.

Die Absicht auch einen Moment tiefen Menschseins, intensiver Menschlichkeit zu erhaschen.

Gelangweilt hat sich der Autor – offensichtlich – nie und hatte auch nie Angst vor dem Himmel. Und der Protagonist hatte sich ständig, ja ständig, ein „Mach dir keine Sorgen, du kannst es schaffen“ zu verpassen.

Manchmal lächelt er auch und manchmal leuchteten seine Augen voll Emotion.

Ich spreche (lässt der Autor letztendlich im Roman sich selber sagen) über mich; dann sollte ich ja besonders leidenschaftlich sein.

Wie soll ich mich normal kommentieren?…, das wäre doch ein bizarrer Spaß.

Prinzipiell fand ich nichts Ungewöhnliches in und an mir.

Mein Gesicht war und ist mein bestes Medium.

Es ist nicht alles, was ich mir vorgestellt hatte. Das ist nicht schlimm, das tut nicht weh. Es kann ja kommende Nacht passieren. Das, was ich mir vorstelle.

Jedes Objekt einer Vorstellung kann aus dem Bild springen, es geht – dann – nur um das Beherrschen.

Das Auge ist oft im Wege – man überlege: Selbst wenn man sich küsst, neigt man dazu, den Kopf auf die Seite zu kippen. Vielleicht aber das,

um hinter den Kuss zu sehen….

(Ende)

ich ..... reith
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